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Fdl alarmiert Lf |
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Lf nimmt nach dem Zughalt Kontakt mit dem Interventionszentrum auf. GSM-R: 1881 / Tel: 0800 864 378 (innerhalb CH) / Tel: +41 51 225 47 01
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| 3. |
IZ ZKE teilt dem Lf alle nötigen Alarmdaten mit.
- Selbstschutz beachten, evtl. Nachbargleis sperren lassen!
- Bei der Kontrolle müssen immer auch die Achsen der Lok mitgezählt werden.
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| 4. |
Lf meldet sich nach Ankunft am Alarmfahrzeug wiederum telefonisch beim IZ ZKE. |
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IZ ZKE unterstützt den Lf bei der Intervention.
Schadensmerkmale
- Verschobene Ladung
- Falsche, einseitige Beladeart oder ungesicherte Ladung
- Offene Türe/Seitenblache
- LKW nicht vollständig abgesenkt (meistens ohne visuelle Merkmale)
- Antenne nicht entfernt/eingezogen
- Aufgeklappter Fahrzeugspiegel
- Loses Befestigungs- bzw. Verpackungsmaterial
- Vorstehende Äste/Holzrinden
- Offene, defekte, vom Fahrtwind flatternde oder aufgeblasene Planen
- Verbogene Geländerstangen / nicht eingeklappte Rangiertritte/Deckel
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| 6. |
Kann der Schaden vom Lf nicht behoben werden oder bestehen Zweifel an einer sicheren Weiterfahrt, verlangt der Lf via IZ ZKE einen Visiteur zur Schadensbehebung am Fahrzeug. |
| 7. |
Kann der Schaden nicht behoben werden, ist das Fahrzeug vor Ort auszusetzen. |
| 8. |
Die Bremsrechnung / „Meldung an den Lf“ muss nötigenfalls angepasst werden. |
| 9. |
Der Lf meldet dem IZ ZKE nach der Intervention und der Rückkehr auf die Lok seine Fahrbereitschaft. |
| 10. |
Der IZ ZKE gibt den Zug im Auftrag des EVU dem Fdl frei. |
| 11. |
Der Fdl erteilt dem Lf anschliessend die Zustimmung zur Weiterfahrt. |
| 12. |
Der IZ ZKE organisiert weitere Massnahmen (Aussetzen eines Fahrzeuges nach Tagesleistung, Verständigung EVU, Anpassung CIS-Daten durch EVU, etc.). |